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Rede des neuen Gemeinderats Hasso Ehinger

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Himmelsbach

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Sehr geehrte Damen und Herren

Die Gemeindeordnung für Baden-Würtemberg sieht in §40 für die Besetzung der Ausschüsse zunächst eine Einigung vor und erst danach, für den Fall der Nichteinigung, die Wahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl.

Dies finde ich eine gute Regelung.

Eine Einigung setzt allerdings Gespräche aller betroffenen Parteien miteinander voraus und erfordert sicher im allgemeinen die Berücksichtigung aller, soweit sie es wünschen, bei der Besetzung von Ausschuss-Sitzen

Mit mir hat jedoch niemand gesprochen. Ich erhielt lediglich ein Schreiben, indem mir  die Besetzung der Ausschüsse und der anderen Gremien mitgeteilt wurde, wie sie sich nach dem d`Hondtschen Verfahren ergeben würden.

Dieses Vorgehen finde ich befremdend. Darüber hinaus halte ich es auch für eine Missachtung des Wählerwillens. Jede und jeder von uns hat für ein Mandat als Partei in etwa  30000 Wählerstimmen benötigt und ist insofern gleichberechtigt verpflichtet die Wählerinnen und Wähler im Gemeinderat und in den Ausschüssen zu vertreten. Im Schnitt entfallen in Heilbronn 2,78 Ausschuss- und Beiratssitze auf jeden Gemeinderat. Demokratisch korrekt wäre es nach meinem Verständnis daher, dass ich mindestens in einem Ausschuss berücksichtigt werde. Es gab Zeiten in denen dies im Heilbronner Gemeinderat auch ganz selbstverständlich so gehandhabt wurde.

Auf einer Grafik, die ich Ihnen gerne zur Verfügung stelle, habe ich unter dem Stichwort „Demokratiegefälle im Heilbronner Gemeinderat“ dargestellt wie das Verfahren nach de Hondt den Wählerwillen verzerrt.

Ich wandte mich in der letzten Woche an Herrn OB-Himmelsbach und teilte ihm mit, dass ich eine Einigung ohne Gespräch und ohne jede Berücksichtigung nicht mittragen könne. Ich informierte ihn bewusst rechtzeitig, um noch eine Verständigung zu ermöglichen bzw. um bei einer Nichteinigung die Tagesordnung rechtzeitig auf eine umfangreiche Wahl einstellen zu können.

Nach einem Gespräch am Rande des Waldspaziergangs und  einem Telefongespräch nach der Ältestenrats-sitzung am nächsten Tag teilte ich Herrn OB Himmelsbach mit, dass ich seine Argumente nachvollziehen kann und auf die Erzwingung von Wahlen verzichten werde, da es mir wichtiger ist eine sachliche, konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat zu suchen und auch wünsche, dass wir Zeit haben, um verdiente Altstadträte angemessen zu verabschieden.

Ich war sehr erstaunt als ich in den letzten Tagen  von  Gerüchten über eine Zählgemeinschaft der Partei DIE LINKE mit Pro Heilbronn erfuhr und verstehe nicht wie es zu solchen Gerüchten kommt. Für DIE LINKE und für mich persönlich will ich ganz klar sagen, dass für uns Verabredungen mit PRO Heilbronn nicht in Frage kommen

Nachdem nun PRO Heilbronn mit einem eigenen Wahlvorschlag antritt habe ich dem OB mitgeteilt, dass ich unter diesen Umständen natürlich auch eigenständig zur Wahl kandidieren werde.

Ich bin ein Freund offener Worte sowie der direkten Auseinandersetzung und ich streite mich gern um Inhalte. Dabei ist mir aber eine konstruktive Zusammenarbeit wichtig, wobei stets die Sachfragen im Vordergrund stehen müssen.

Ich möchte Sie bitten zu prüfen, ob sie mir mit ihrer Stimme ermöglichen die Verpflichtung aus meiner Wahl auch in einem Ausschuss gerecht zu werden.

Geschafft! Die Linke erreicht zwei Mandate.

Hasso Ehinger, Johannes Müllerschön freuen sich über die gewonnenen Mandate

Hasso Ehinger und Johannes Müllerschön haben ein Mandat im Stadtrat, respektive Kreistag errungen.

Sicher haben wir uns alle bessere Ergebnisse erwartet als der mündige Bürger sie uns dann bescherte. Trotzdem muß man objektiv sehen, dass die Situation der Partei DIE LINKE nach der Kommunalwahl besser ist als vorher. Wir haben ein Sprachrohr in den Kommunalparlamenten und können das Geschehen in den Räten besser beobachten. Zum ersten mal seit 53 Jahren sind linke Kräfte wieder in den Kommunen und Kreistagen vertreten und zwar mit wenigen Ausnahmen landesweit. Im Stadtrat in Freiburg konnten mit 7,8 % gleich vier Mandate errungen werden, ein noch besseres Ergebnis konnte in Tübingen mit 7,9 % erzielt werden wo es allerdings nur zu drei Mandaten reichte.

Hasso Ehinger wurde mit  2772 Stimmen (2,9 %) gewählt und Johannes Müllerschön im Wahlkreis Bad Friedrichshall mit 799 Stimmen und im kreisweiten Durchschnitt 2,5 %.

Wie es Landesweit aussieht kann man auf der Landeshomepage der Partei DIE LINKE nachlesen. dazu der Link http://www.die-linke-bw.de/. Sicher wird in den nächsten Tagen auch mehrere Analysen und Meinungen zum Europa und Kommunalwahlkampf hier veröffentlicht. vb


Wahlparty Goldenes Lamm

Wir treffen uns zur Wahlparty im Goldenen Lamm in der Lammgasse 30 in Heilbronnn, alle Wahlkämpfer und Wahlkämpferinnen egal ob Mitglied der Partei oder nicht, auch Neugierige sind willkommen, zum Feiern oder Wunden lecken, zum Jubeln oder trösten. Wir werden den Wählerwillen entweder respektvoll solidarisch ertragen oder dankbar gemeinsam feiern! v.

Gelungener Wahlkampfabschluss für die EU- und Kommunalwahl

Die Teilnehmer des KV Heilbronn

Elf KandidatInnen und GenossInnen, ein Kind und ein Hund aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn nahmen am 4.Juni an der nachmittäglichen Wahlkampf- abschlussveranstaltung der Partei DIE  LINKE in Stuttgart teil. Mit dem Baden - Württemberg -Ticket angereist, erlebten sie eine gelungene Präsentation durch Ulrich Maurer der programmatischen Eckpunkte der Partei DIE LINKE zur Wahl zum europäischen Parlament und Kommunalwahl. 

Tobias Pflüger verdeutlichte in seiner brillianten  Rede das Nein der Partei DIE LINKE zum Lissabon - Vertrag und kritisierte die immer weiterreichende militarisierte EU-Außenpolitik.

Gregor Gysi analysierte in seinem Redebeitrag die gescheiterte neoliberalen Politik der bürgerlichen Parteien CDU, FDP, SPD und Grüne und warnte davor, dass die Krisenlasten die abhängig Beschäftigten und Erwerbslosen zahlen sollen, während die Verursacher und Profiteure ungeschoren davonkommen. Die von den Arbeitgeberverbänden und Wirtschaftinstituten lancierte Diskussion über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 25% mache klar, wo nach deren Meinung die Reise hingehen soll!

Er verdeutlichte die Wichtigkeit, dass die LINKE auch in Ba-Wü in die Gemeinderatsgremien einziehen müsse.

Zwischen den beiden Rednern präsentierte MdB Uli Maurer einige KandidatInnen der LINKEN für den Stuttgarter Gemeinderat. Aus deren Beiträgen ließ sich ableiten, wo es mit einer starken LINKEN im Gemeinderat hingehen wird: u.a. zu mehr direkter Demokratie und gegen eine weitere Privatisierung der Daseinsvorsorge.

Am Abend fand eine weitere, ähnliche Veranstaltung in Mannheim statt. Insgesamt knapp 2000 Menschen nahmen an den beiden Veranstaltungen teil.

(siehe auch http://www.dielinke-unterland.de/index.php?id=17191)

„Heiße Luft“ – warmer Furz oder Prozesswärme?

Wahlkampftaktisch ist „Heiße Luft“ wohl eher ein „warmer Furz“ meint der Kreistagskandidat der LINKEN Johannes Müllerschön Anspielung auf ein SPD Großflächenplakat und einen Artikel der Heilbronner Stimme. Energiepolitisch ist „Heiße Luft“ allerdings Prozesswärme und deshalb zu schade für den Kühlturm. Deshalb das bessere Energiekonzept und damit DIE LINKE wählen, so Müllerschön, auch in Erinnerung an das vom Kreisverband Heilbronn der LINKEN erarbeitete energiepolitische Programm zur Kommunalwahl. (jom)

Unterschriftometer

Das Unterschriftometer zeigt den aktuellen Stamd der Stützungsunterschriften der Wahlkreise 1 bis 11

Die bürokratische Hürde wurde genommen. es wurden bis jetzt 627 bestätigte Unterschriften beim Landramt abgegeben. in Allen Wahlkreisen kann die Partei DIE LINKE zur Kreistagswahl antreten. Bereiten wir uns auf einen harten Wahlkampf vor.



Wahlkampauftakt der Südwest LINKEN

Der Wahlkampfauftakt der Südwest-LINKEN zu den Kommunal- und Europawahlen findet am 25.4. in Karlsruhe statt. DIE LINKE wird für "soziale Kommunen für alle" streiten und ein Europa das "Demokratie, Solidarität und Frieden" in den Mittelpunkt stellt.

Wahlkampfauftakt und Wahlkonferenz der Südwest-LINKEN

Öffentlicher Teil

  • 10.30 – 11.15 Uhr: Bernd Riexinger zu den Kernpunkten der LINKEN bei den Kommunalwahlen
  • 11.15 – 12.00 Uhr: Tobias Pflüger zu den Kernpunkten der LINKEN bei den Europawahlen 12.00 – 12.30 Uhr: Kleine Pause / Imbiss

Organisatorischer Teil

  • 12.30 – 13.30 Uhr: Workshop „Öffentlichkeitsarbeit“ und Workshop „Aktivierungswahlkampf“
  • 13.30 – 14.00 Uhr: Gelegenheit zur Klärung organisatorischer Fragen mit dem Landeswahlbüro und Materialausgabe an die Kreisverbände
  • 14.30 Uhr ENDE

Ort: Karlsruhe, Bürgerzentrum Südwerk, Henriette-Obermüller-Straße 10, 76137 Karlsruhe

Anfahrtsbeschreibung unter www.suedwerk-karlsruhe.de/kontakt.html

PressevertreterInnen werden gebeten sich unter info@die-linke-bw.de anzumelden. Gerne stehen VertreterInnen des Landesverbandes und KandidatInnen auf Anfrage auch zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung.

Heilbronn: 163 Unterstützungsunterschriften auf Rentendemo.

Am Samstag den 14.3.09 beteiligte sich der Kreisverband Heilbronn DER LINKEN mit zwei Infoständen und vielen aktiven Genossinnen und Genossen an der von DGB und anderen organisierten Rentendemo auf dem Heilbronner Kiliansplatz. Laut Polizeiangaben kamen über 2.000 Menschen zusammen. Zur Unterstützung der Kandidaturen DER LINKEN zu den Kommunalwahlen im  Stadt- und Landkreis Heilbronn kamen 163 Unterschriften (100 für den Stadtrat und 63 für den Kreistag) zusammen. Damit kann die Sammlung der für die Kandidatur zum Stadtrat notwendigen 150 Unterschriften mit insgesamt 174 (unbestätigten) abgeschlossen werden. Der gesamte Kreisverband wird sich nun nach den drei Verantwortlichen Volker Bohn (OV Zabergäu), Florian Vollert (OV Weinsberger Tal) und Johannes Müllerschön (OV Unterer Kocher/Untere Jagst) auf die Absicherung der Kandidatur zum Kreistag im Landkreis Heilbronn konzentrieren. Dort sind 550 (bestätigte) Unterschriften notwendig, es bleibt noch viel zu tun … (jom)

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