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Ulrike Eifler bei Gewerkschaftern
Der massiv geplante Sozialabbau, die Angriffe auf die Errungenschaften der Gewerkschaften, verbunden mit einer historischen Aufrüstung macht nicht nur in Heilbronn Menschen Angst vor ihrer Zukunft.
Nun haben sich GewerkschafterInnen um den ehemaligen IG Metall-Vorsitzenden Klaus Zwickel getroffen, die dieser Entwicklung Widerstand entgegensetzen wollen. Dazu wollen sie vorallem auch in den Gewerkschaften mobilisieren. Mitglieder der Gruppe reisen aus diesem Grund auch auf eine internationale Gewerkschaftkonferenz in London, um sich global zu vernetzen.
Eine erste Veranstaltung dazu fand nun in der Heilbronner "Zigarre" statt. Die Gewerkschafterin und Linke, Ulrike Eifler aus Würzburg wurde eingeladen für einen Vortrag zum Thema Sozialabbau und Aufrüstung. Eifler ist in der Friedensbewegung aktiv und wird ebenfalls die Gewerkschafterkonferenz in London besuchen.
In ihrem strukturierten Vortrag arbeitete sie die verschiedenen Ebenen des Sozialabbaus und der Aufrüstung ab und verwies auf den Klassencharakter beider Fragen.
Eine Hochrüstung, die bis 2030 etwa die Hälfte des Bundeshaushalts für Militärische veranschlagt, lässt zwangsläufig keinen Platz für soziale Errungenschaften. Dazu gehören mittlerweile auch die Sozialversicherungen und der Achtstundentag. Bei Umsetzung dieser Pläne werden wir unseren Sozialstaat verlieren - zu Ungunsten einer militarisierte Gesellschaft. Das bedeutet auch eine Steigerung der Kriegsgefahr.
Die Anwesenden diskutierten anschließend, was man tun kann. Eine Idee war eine regelmäßige Mahnwache vor dem Heilbronner Rathaus, um die Bevölkerung zu informieren.

