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Meldungen & Presse

6.000 gegen Werkschließungspläne bei AUDI

Eine mächtige Demonstration mit vielen KollegInnen von Audi sowie Delegationen von Daimler und Porsche aus Stuttgart, mit VertreterInnen aus Gewerkschaften und Politik machte den Platz vor dem Tor 6 bei Audi in Neckarsulm zum Hexenkessel.

Vor Wochen wurden Pläne veröffentlicht, den Standort Neckarsulm schließen zu wollen – als Antwort auf die aktuelle Autokrise. Dagegen wird nun mobilisiert. Neben den beiden Betriebsratsvorsitzenden Alexander Reinhart und Robin Lörcher sprach auch die Bezirksleiterin der IG Metall in Baden-Württemberg, Barbara Resch: Der Kampf um das Werk in Neckarsulm ist auch ein Kampf der IG Metall in ganz Baden-Württemberg. Denn was hier durchgesetzt werden kann, droht dann auch den anderen Betrieben im Automobilsektor. Wenn der Widerstand hier erfolgreich ist, dann haben auch andere Belegschaften einen Vorteil in ihren Auseinandersetzungen. Sie versprach außerdem, dass kommende Demonstrationen nicht mehr in solch geordneten Bahnen verlaufen würden. Wenn es gefordert ist, wird die IG Metall gemeinsam mit den Beschäftigten kämpfen.

Neben den 6.000 KollegInnen waren auch Politiker aus der Region und dem Land bei der Kundgebung, um die Forderungen zu unterstützen. Neben den Oberbürgermeistern von Neckarsulm und Heilbronn waren dies Landtagsabgeordnete von Grünen und CDU sowie der Parteivorsitzende der Linken, Luigi Pantisano.

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