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Meldungen & Presse

DIE LINKE stellt sich vor.

Volles Haus beim Jahresempfang

Die Marbacher machen Stimmung.
Manfred Ferch sorgt für das leiblich Wohl.
Juliana Frisch stellt ihr Arbeit im Weinsberger Gemeinderat vor.
Heinz Deininger die Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Die Stimmung war gut.

DIE LINKE Heilbronn-Unterland veranstaltete ihren diesjährigen Jahresempfang traditionell im Gewerkschaftshaus in Heilbronn. Der große Saal war bestens gefüllt, der Infotisch aufgestellt und ein schmackhaftes Büfett aufgebaut, als der Abend vom Kreissprecher Florian Vollert eröffnet wurde. Er konnte eine stattliche Zahl von Vertreter*innen aus den örtlichen sozialen Bewegungen, aus Gewerkschaften und den Kommunalparlamenten begrüßen. Von Verkehrsinitiativen bis zur VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten) waren viele Bündnispartner der LINKEN HN vertreten. Die Vertreter der Rote Hilfe hatten ebenfalls einen Infotisch aufgebaut.

Referent des Abends war Joachim Holstein, der als Gewerkschafter und Bahnexperte über den aktuellen Zustand der Bahn berichtete, dann seinen Fokus auf die regionale Situation lenkte und eine Verbesserung des Taktes auf der Frankenbahn forderte. Er sieht Heilbronn – auch nach einem Blick in die Vergangenheit - als einen Knotenpunkt, auf dem stärker auch Fernverkehrverbindungen unterhalb des ICEs eingesetzt werden müssten. Man merkte Holstein an, der in Nachtzügen arbeitete, dass er für die Bahn brennt, sich aber von der Politik des Bahnvorstands und der Bundesregierung im Stich gelassen fühlt. In seinem zweiten Redeteil ging er auf die Beschäftigungseffekte einer Verkehrswende ein. Er zitierte dabei eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung und belegte zum allgemeinen Erstaunen, dass bei einem zukünftigen Mobilitätsmix mit dem Schwerpunkt auf Bahn, Bus und Rad unter dem Strich sogar mehr Arbeitsplätze entstehen. Deutlich wurde aber auch, dass im Landkreis Heilbronn Arbeitsplätze lt. Studie verloren gehen würden. Holstein, der in Heilbronn geboren und aufgewachsen ist, forderte daher, sich vor Ort um eine sozial abgefederte Transformation der Autoindustrie zu bemühen.

Im weiteren Teil des Abends ging es dann musikalisch rund. Die Songgruppe Marbacher präsentierten schwungvoll politische Lieder aus der internationalen Arbeiterbewegung, zu ökologischen und feministischen Themen und machten den Abend zu einer kulturellen Besonderheit. Dem Trio gelang es die Brücke zum Publikum zu schlagen, was der anhaltende Beifall bewies.

Zum Schluss stellten sich in kurzen Statements die neuen Mandatsträger*innen der LINKEN vor, die in den Gemeinderäten von Heilbronn und Weinsberg, im Kreistag, im Regionalverband und in den Heilbronner Bezirksbeiräten wirken. DIE LINKE kämpft dort gemeinsam mit ihren Bündnispartner*innen unter anderem für sozialen Wohnungsbau, besseren Nahverkehr und kostenlose Kitaplätze. Regionalrat Johannes Müllerschön bekräftigte, dass linke Kommunalpolitik kein Selbstzweck ist, sondern auch die Richtung in einen zukünftigen demokratischen Sozialismus weisen soll.

Die Möglichkeit das entsprechende theoretische Fundament zu liefern, können bieten die Angebote des örtlichen Rosa-Luxemburg-Clubs allemal!