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Meldungen & Presse

Silke Ortwein und Maria Haido im Dialog zu Arbeitsbedingungen im Einzelhandel.

Solidarität ist Zukunft - 1. Mai in Heilbronn

Der 1. Mai wurde in diesem Jahr wieder in Präsens begangen, wenn auch in coronabedingter abgeschwächter Form. Immerhin 300 Menschen sind aber doch zu Kiliansplatz mit Maske und Abstand gekommen. Als LINKE waren wir mit Fahnen und Transparenten vertreten.

Die Mairede hielt Hanna Binder, stellvertretende Landesvorsitzende von Verdi. Sie forderte die Pandemiekosten gerecht zu verteilen und endlich den systemrelevanten Beschäftigten mehr Geld zu zahlen. Dazu zählte sie VerkäuferInnen, Pflegekräfte, LehrerInnen, ErzieherInnen und LogistikerInnen. Ein Dankeschön müsse sich in besser bezahlter Arbeit ausdrücken.

Konkret wurde es beim Interview von DGB-Regionssekretärin Silke Ortwein und der Heilbronner H&M Betriebsratsvorsitzenden und Mitglied in der Bundestarifkommission für die Digitalisierung bei H&M, Maria Haido. Haido, die auch für die LINKE bei der Kommunalwahl kandidierte, machte deutlich, wie die ArbeitnehmerInnen in der aktuellen Situation um ihren Arbeitsplatz bangen. Aber auch ohne Corona ist ein Strukturwandel im Handel sprübar, der nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen werden darf. Statt Entlassungen sollen die MitarbeiterInnen durch eine zunehmende Digitalisierung entlastet werden, so die Heilbronner Gewerkschafterin. Sie verwies auch auf eine Petition, in der H&M aufgefordert wird nicht gegen "unflexible" Mitarbeiter, wie Mütter vorzugehen. Wer noch nicht unterzeichnet hat, kann das hier tun:

Petition und Infos

Als LINKE haben wir mit dem Transparent "Profiteure zur Kasse" auf den Widerspruch von Krise und Milliardengeschäft hingewiesen. Die großen (online-)Handelsunternehmen sollen entsprechend ihrer außenordentlichen Gewinne besteuert werden.