Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Meldungen & Presse


Lidl lohnt sich?

Der Lidl-Konzern will in Weinsberg eine Kindertagesstätte mit 130 Plätzen eröffnen. Als Betriebskindergarten steht er dann ausschließlich für Lidl-Mitarbeiter zur Verfügung.
Der Weinsberger Gemeinderat muss für die Aufnahme in die Kindergartenbedarfsplanung zustimmen und hat das am 26.2. mit einer Gegenstimme getan. Eines der Argumente für den Lidl-Kindergarten war die gewünschte Trägervielfalt.
Dabei hat der Lidl-Konzern kein inhaltliches Konzept vorgelegt und zeigt keine Gesprächsbereitschaft.  Ebenso wird befürchtet dass es zu einer Arbeitsplatzkonkurrenz auf dem bereits leeren Arbeitsmarkt der Erzieher/innen kommt. Weinsberg muss für sein Kinderhaus “Grasiger Hag” nämlich selbst noch einige Stellen besetzten um den Bedarf zu decken.
Die Kandidatinnen und Kandidaten der LINKEN Liste für den Weinsberger Gemeinderat halten den Beschluss für falsch. Die Stadt Weinsberg unterhält Kindergärten und Krippen und sollte dies auch für den steigenden Bedarf in der Stadt tun.
"Dabei sollte sie endlich eine soziale Staffelung für die Elternbeiträge einführen oder die Kindergartengebühren wie in Heilbronn gleich auf Null senken. Gleichzeitig die Qualitätskriterien und Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen erhöhen, auch da hinken wir im Vergleich zu Heilbronn hinterher." so Alexandra Dautel, Kandidatin der Linken Liste in Weinsberg.
Bildung und Erziehung  muss unabhängig von der Wirtschaft und für alle gleich gut sein.  Dies fängt bereits bei der Kleinkindbetreuung an. Darum kritisiert die LINKE die Vereinnahmung von Bildungsangeboten durch Großkonzerne und sieht diese Aufgabe in neutraler Hand der öffentlichen Träger, auch unserer Region.