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Meldungen & Presse


Hiroshima und Nagaski mahnen - Bannung aller Atomwaffen

Der Heilbronner Friedensrat hat bei einer bundesweiten Kampagne des Netzwerks Friedenskooperative teilgenommen. In 150 Städten wurden mit Großplakate an die Atombombenabwürfe in den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki vor 75 Jahren erinnert. 

Auch in Heilbronn nahmen 20 Personen aus der Friedensbewegung an der Aktion teil. Mit Redebeiträgen gingen einzelne Aktive des Heilbronner Friedensrats auf die damaligen Geschehnisse ein. In Hiroshima und Nagasaki starben hunderttausende Menschen sofort oder qualvoll in den folgenden Monaten. In der Kampagne wird deshalb ein UN-Atomwaffenverbot gefordert.

Gerade in Heilbronn, als ehemaliger Atomraketenstandort sollte ein Zeichen gegen Atomwaffen ausgehen. So forderte Wolf Theilacker (Stadtrat, Grüne) den Abzug der US-Atomwaffen in Büchel. Und warnte vor zunehmender Gefahr einer zunehmenden Kriegsgefahr mit neuer Atomraketengeneration.

Gisela Schulz vom Friedensrat betonte, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen Atomwaffen ist und die Regierungspolitik endlich darauf eingehen muss. Sie forderte ebenfalls den Abzug der Atomwaffen in Büchel.

Konrad Wanner (Stadtrat, Linke) verwies außerdem auf die Möglichkeiten für sozialen Wohnungsbau, wenn die US-Truppen abziehen und forderte die deutschen Rüstungsausgaben zu reduzieren, gerade in der Coronakrise.

Als LINKE fordern wir auch im Bundestag einen sofortigen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland und ein Verbot der Atomwaffen weltweit.