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Spenden für Gaza
Die Linke Heilbronn-Unterland hat am vergangenen Freitag Spenden für die Gaza-Nothilfe der NGO (Nichtregierungsorganisation) „medico international“ (medico.de) gesammelt. Mit insgesamt 328 Euro waren die InitiatorInnen sehr zufrieden.
Im Sozialen Zentrum Käthe versammelten sich Interessierte, um von Heinz Deininger Informationen zur Situation im Gazastreifen zu erhalten. Die Lage dort ist eine humanitäre Katastrophe. Ganz aktuell wurde von der UN offiziell eine Hungersnot in Gaza-Stadt bestätigt. Der Hunger bzw. die Unterversorgung wird dabei von den israelischen Streitkräften bewusst eingesetzt, um die Palästinenser zu vertreiben, und gilt als Kriegsverbrechen.
Anschließend wurde die Hilfsorganisation „medico international“ vorgestellt, die sich seit Jahrzehnten in vielen Ländern der Welt für eine gerechte soziale und medizinische Versorgung und Entwicklung einsetzt. medico tut dies immer mit Organisationen, die vor Ort verankert sind und für eine emanzipatorische Politik stehen. So wurden auch konkret die Organisationen und Projekte vor Ort im Gazastreifen vorgestellt, die die bitter nötige medizinische Hilfe leisten. "Trotz Bombardierung, Vertreibung und dem Mangel an allem versorgen die Ärzt:innen und mobilen Teams der Palestinian Medical Relief Society (PMRS) Verletzte, Kranke und chronisch Erkrankte in Notunterkünften und Zeltlagern", so medico. Eine weitere Organsisation kümmert sich um die medizinische Versorgung von Frauen: "Früher betrieben die Kolleg:innen der Culture & Free Thought Association (CFTA) im Süden des Gazastreifens Zentren für Frauen, Jugendliche und Kinder, auch eines für Krebspatient:innen. Seit Kriegsbeginn führen die Kolleg:innen weiterhin medizinische Untersuchungen für Frauen durch. Das Fachpersonal arbeitet unter schwierigsten Bedingungen mit den wenigen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Erst kürzlich konnten sie eine Frauenklinik in Gaza-Stadt eröffnen, die täglich bis zu 180 Frauen und Mädchen versorgt."

